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Juli 2011. Im Rahmen unserer 23. Ove Rasmussen Gedächtnis-Fahrt habe ich einige 125er in unterschiedlichen Erhaltungszuständen und verschiedener Baujahre am Start auf die Reise geschickt. Natürlich ist mir wieder meine eigene RT 125 in den Sinn gekommen und ich fasste den Entschluß: JETZT wird sie gemacht! Jetzt, nach über 20 Jahren Dornröschenschlaf in meinem Werk 3. Es muß 1990 gewesen sein, als ich sie von Heinz Grimm (NSU 4-Takt-Fox Spezialist) angeboten bekommen habe. Da der Heinz nur ca. 300 mtr. von mir entfernt wohnt bin ich halt mal hin gegangen. Und da stand sie dann in seiner Scheune, d.h. der Rahmen und einige Kartons Teile. Ja, die RT war total zerlegt, in diesem Gesundheitszustand trifft man die RT´s immer wieder mal an. Meistens lautet dann die Diagnose: Patient tot, mausetot. Aber in meinem Fall versprach der optische Eindruck das Wiederbelebungsversuche erfolgversprechend sein könnten. Seht euch die Bilder an. |
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Auch der Chrom der 125er hat fast sechzig Jahre hinter sich, aber dafür glänzt er noch sehr schön. Klar, kleine Stellen gibt es natürlich, aber in meinen Augen rechtfertigt das nicht eine Neuverchromung oder z.B. der Austausch der Felgen. Da nehme ich erstmal die gute alte Polierarbeit auf mich, mal sehen was dabei rauskommt. |
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Dies ist natürlich der Stoff aus dem die Träume sind, und solche Erlebnisse versüssen einem ja auch den Alltag. Übrigens, von der dritten Firma habe ich, auf Anfrage von mir, bis heute nichts gehört. Wer also Federn sucht: www.febrotec.de |
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Auf den Bildern zu sehen: Die Räder sind einbaufertig. Auch zu sehen: die 60 Jahre alten verchromten Felgen in einem unglaublich guten Zustand. Die Speichen sind übrigens nicht verchromt. Ich muß mal im Kfz-Brief nachschauen......... |
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Die Jurisch - Hirafe ist nun wieder im Rahmen implantiert - keine Teile übrig geblieben. |
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7.9.2011. Nun nehme ich mich der Teleskopgabel an. Die Demontage gestaltete sich problemlos und auf dem Bild rechts sieht man den ungereinigten Zustand. In meinem Fundus gibt es neue Gummis, die kommen jetzt zum Einsatz. Nach der Säuberung aller Teile wurde alles eingeölt und wieder zusammengebaut. Die Verschraubung der Standrohre und die Gummipuffer oben in den Gabelholmen konnte ich durch Neuteile ersetzen. Natürlich wurden auch die Faltenbälge erneuert und neue NORMA Spannschellen montiert. Schließlich habe ich noch die Gabelbrücke mit Utensilien aus dem Baumarkt poliert. Welch ein Glanz in meiner Hütte..... |
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Nachdem die Telegabel eingebaut war habe ich, um an dem Rahmen arbeiten zu können, das Vorderrad eingebaut. So steht die ganze Sache relativ sicher auf Vorderrad und Ständer und ich kann mich dem hinteren Bereich widmen. Der hintere Kotflügel, der Gepäckträger und der Kofferträger waren schnell eingebaut. Das Firmenzeichen, die Auto Union Ringe, fand in altem Glanz wieder seinen Platz auf dem hinteren Kotflügel über dem Platz für das Nummernschild. |
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ist. Es ist ein EBER-Rücklicht. Schon 1954 wird es im 1. Nachtrag der ET-Liste als Kompletteil nicht mehr geführt und wird durch das HELLA-Rücklicht mit dem ovalen Glas ersetzt. Anhand dieser zwei Beispiele kann man leicht erkennen wie nützlich ein unverbasteltes Original ist, wenn einen die einschlägige Literatur im unklaren läßt. Aber auch diese Maschine werde ich im Originalzustand belassen, doch dies wird später beschrieben. |
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1991 habe ich den Auspufftopf anhand eines Musters im Erzgebirge nachfertigen lassen. Auf den Bildern ist es der untere Auspuff, zu erkennen am verchromten Fischschwanz und dem verchromten Anfangsteil ganz rechts. Der obere Auspuff gehört zu meiner Neuerwerbung und ich wollte einfach nachschauen ob es von 1952 bis 1953 in der Ausführung Unterschiede gibt - aber die kann man getrost vernachlässigen. Bei dieser Gelegenheit habe ich natürlich den Topf meiner neuen RT gleich gesäubert, danach sah ich aus wie ein Schornsteinfeger..... |
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8.11.2011. Die Rücklicht-Arie konnte ich nun endlich beenden. Die beiden linken Bilder zeigen ein Eber Rücklicht vorher und nachher. Als nächstes sieht man vier Rücklichter, die oberen sind Hella - und die unteren sind Eber - Rücklichter. Es sind aber nicht nur zwei verschiedene, es sind vier verschiedene Rücklichter. Jeweils mit Kabelzuführung von hinten oder seitlich durch´s Rücklichtgehäuse. Auf dem Bild ganz rechts kann man gut erkennen warum das Hella Rücklicht (links) nicht auf den fast geraden Kotflügel passt. |
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Natürlich wurde der Motor vor dem Einbau neu aufgebaut. Diese Arbeit hat vor ca 15-17 Jahren unser Club-Kamerad Christoph Seydel ausgeführt. Er hatte in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts bei DKW gelernt und ist für mich das nonplusultra wenn es um DKW-Motoren geht. Ungezählte Clubmitglieder haben in den letzten Jahrzehnten seinem Wissen und Können vertraut und erfreuen sich seitdem an seiner fachmännischen Arbeit. |
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Die Abnutzung ist gut zu erkennen, so etwas darf man nicht zum Einsatz kommen lassen. Die beiden Bilder auf der rechten Seite zeigen nun die aufgelegte Kette und auch der obere Kettenschutz ist montiert. Durch die Jurisch - Hirafe ist übrigens die Montage der unteren Kettenschutzes nicht möglich! Kickstarterhebel und Schalthebel wurden mit neuen Gummis versehen. Den originalen Kabelbaum habe ich provisorisch mit weißen Plastikkabelbindern fixiert. Kabelbinder aus Aluminium habe ich im Internet bestellt. |
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Fortsetzung folgt nach der Winterpause |
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